Sep 20

Parkinson-Impfstoff – weltweit erste klinische Studie in Wien

Parkinson-Impfstoff – weltweit erste klinische Studie in Wien

Die weltweit erste klinische Studie zur Entwicklung einer Parkinson-Impfung wird jetzt von der Wiener AFFiRiS AG durchgeführt. Der als PD01A bezeichnete Wirkstoff richtet sich gegen ein für die Erkrankung als verantwortlich angesehenes Protein namens alpha-Synuklein und wird derzeit in einer Phase I Studie an Parkinson-Patienten getestet. Der Impfstoff bietet so Aussicht auf die ursächliche Behandlung von Parkinson und sein Erfolgspotenzial veranlasste die US-amerikanische Michael J. Fox Stiftung die Entwicklung von PD01A großzügig finanziell zu unterstützen. Die in Wien angesiedelte Studie ist darauf ausgelegt, die Sicherheit und Verträglichkeit von PD01A zu bestätigen. Dazu werden bis zu 32 Patienten in die Studie eingeschlossen.

Die AFFiRiS AG gab heute den Start der Phase I Studie ihres Parkinson-Impfstoffkandidaten PD01A bekannt. Der Impfstoff stellt den weltweit ersten Wirkstoff dar, der auf eine ursächliche Behandlung von Parkinson abzielt und nicht nur auf symptomatische Effekte ausgelegt ist. PD01A soll seine Wirkung spezifisch gegen das als alpha-Synuklein (alpha-syn) bezeichnete Protein entfalten, das in der Entstehung und Progression der Parkinson Krankheit eine Schlüsselrolle spielt. Durch die Impfung soll das Immunsystem angeregt werden, Antikörper zu bilden, die sich gegen alpha-syn richten. Die Studie wird in Wien in der Confraternität Privatklinik Josefstadt durchgeführt und bis zu 32 Patienten einschließen.

Der CEO der AFFiRiS AG, Dr. Walter Schmidt, meint zu dem Fortschritt des Parkinson-Projekts: “ Unsere Studie führt weltweit erstmals einen immuntherapeutischen Wirkstoff in die Parkinsontherapie ein. Es handelt sich damit um eine sogenannte „First-in-Man“ und „First-in-Kind“-Studie, weil PD01A die erste Substanz überhaupt ist, die über eine Beeinflussung des alpha-syn Stoffwechselweges auf klinische Wirksamkeit abzielt. Bereits im Vorfeld gab es für dieses völlig neue Behandlungskonzept bedeutenden Zuspruch, da die angesehene amerikanische Michael J. Fox Foundation finanzielle Zusagen über insgesamt 1, 5 Mio. US-Dollar gemacht hat. Damit ist dies eines von wenigen Projekten außerhalb der USA, das von der Stiftung als unterstützungswürdig betrachtet wurde.“

Beteiligt ist der MIG Fonds 1, 3, 4, 5, 7 und 11

1 Kommentar

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