Aug 31

Cerbomed GmbH: Erster Patienteneinschluss in Studie zu pharmakoresistenter Epilepsie

Cerbomed GmbH:
Erster Patienteneinschluss in Studie zu pharmakoresistenter Epilepsie

Das Medizintechnikunternehmen cerbomed GmbH aus Erlangen und das Epilepsiezentrum Kork geben den Einschluss des ersten Patienten in die klinische Multicenter-Studie zur Behandlung pharmakoresistenter Epilepsie mit transkutaner Vagusnervstimulation bekannt.

Die klinische Studie untersucht die Wirksamkeit der t-VNS bei pharmakosresistenter Epilepsie an insgesamt sieben Epilepsiezentren in Deutschland und Österreich. Die Studie startet mit dem ersten Patienteneinschluss in Kehl-Kork unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Bernhard Steinhoff und Frau Oberärztin Dr. med. Barbara Hillenbrand.

Diagnose: pharmakoresistente Epilepsie
Eine pharmakoresistente Epilepsie ist dadurch gekennzeichnet, dass trotz Einnahme geeigneter Medikamente, sogenannter Antikonvulsiva, weiterhin Krampfanfälle auftreten.

„Mehr als 30 Prozent aller Patienten mit Epilepsie sind hiervon betroffen. Diese Patienten haben einen enormen Leidensdruck. Momentan stehen für diese Patientengruppe nur wenige alternative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung“, so Prof. Dr. Steinhoff, ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik und Ambulanz für Erwachsene am Epilepsiezentrum Kork.

Diese alternativen Verfahren sind in der Regel mit einem stationären Aufenthalt und einem operativen Eingriff verbunden. Sie bringen damit nicht nur die mit einer Operation verbundenen Risiken, sondern häufig auch unerwünschte Wirkungen mit sich.

„Die t-VNS wird dagegen ambulant vom Patienten selbstständig angewendet. Es ist weder ein chirurgischer Eingriff noch ein stationärer Aufenthalt notwendig. Zudem ist die Therapie nur mit geringen Nebenwirkungen verbunden, was die t-VNS zu einer schonenden und patientenfreundlichen Therapieoption macht“, erklärt Prof. Dr. med. Jens Ellrich, Chief Medical Officer der cerbomed GmbH.

Derzeit befinden sich in der Bundesrepublik etwa 500.000 Menschen aufgrund einer Epilepsie in haus- oder fachärztlicher Behandlung. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 0,5 bis 0,7%. Damit sind in Deutschland  genauso viele Menschen an einer Epilepsie erkrankt wie beispielsweise an behandlungsbedürftigem Diabetes. Jährlich kommen etwa 38.000 Neuerkrankungen nur in der Bundesrepublik Deutschland dazu.

Beteiligt ist der GCF und der MIG Fonds 3, 4, 5, 9 und 11

3 Kommentare

  1. I must think a lot like you, because your views and mine are similar. Your article created a lot brain activity for me. Thank you.

  2. You really know how to express your thoughts in the written word. This article is dead on accurate in my opinion. I agree with your viewpoints. I hope many readers get to see this material.

  3. Hi, just wanted to say, I loved this blog post. It was helpful. Keep on posting!

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Informationen anfordern